In den Süden auf der Ringstraße 1 von Reykjavik bis nach Vík í Mýrdal. Eine schöne Strecke von ca 190km, für die man sich Zeit nehmen sollte. Viele Sehenswürdigkeiten und viel Verkehr und Menschen. Vor allem in den Sommermonaten, obwohl, nein immer. Ich war im Februar dort, da war trotz Sturm, Eis und Böen von 80km/h richtig viel los und im Sommer noch mehr…. Aber ich kann es verstehen. Es ist wunderschön, die Wasserfälle, den Schwarzen Strand…. Das sind die Attraktionen die angepriesen werden wenn man Island bucht : )

Los geht es in Reykjavik auf der Ringstraße 1. Ich finde es schon so wunderschön, auf der Sudurlandsvegur, aus der Stadt raus zu fahren und die Landschaft die dort kommt zu bestaunen. Laut Schilder gibt es da auch Skilifte.

Dann geht es den Berg hinunter nach Hveragerdi. Dort tanke ich immer das Auto. Wirklich immer. Weil ich nie weiß wo die nächste Tankstelle kommt und die Strecken sind manchmal sehr weit und nichts passiert außer das der Tank immer leerer wird.

Hveragerdi ist ein netter kleiner Ort mit einer Gärtnerei. Von dort aus kann man in das Tal Raykjadalur zu den heißen Quellen wandern. Diese Wanderung beschreibe ich ein anderes mal. Soviel vorweg, es lohnt sich das Tal zu erkunden.

Dann geht die Fahrt weiter Richtung Selfoss. Mit Selfoss habe ich mich noch gar nicht beschäftigt – das kleines Städtchen, durch das ein großer Fluss fließt. Nein, ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Bin immer nur durchgefahren.

Als ich Anfang März da gewesen bin, stehen Pferde dicht aneinander gedrängt im Kreis um sich vor dem Wetter zu schützen. Wasser steht auf den Wiesen neben der Straße. Der Wind bläst kräftig das die Autofahrt spannend war. Durch die Kälte und das Wasser ist auch sehr viel Eis.

Mein erster Wasserfall auf dieser Strecke ist der Seljalandsfoss. Ein schöner, mittelgroßer Wasserfall den man gut von der Straße sehen kann und der im Sturm mit der Windrichtung geht. Wunderbar, im Winter wie im Sommer.



Landschaftlich fährt man erst durch flaches Land und dann bauen sich wieder mehr Berge auf. Abwechslungsreich.

Der Skogafoss, ist als nächstes auf dieser Strecke. Im Sommer läuft man auf der rechten Seite am Wasserfall ca 500 Stufen hoch, um dann einen wunderschönen Weitblick bis zum Meer zu haben.





Kurz vor Vik i Myrdal, steht ein beeindruckender Leuchtturm. Dyrholaey. Im Winter super wild und berauschend, im Sommer ruhig und schön. Egal zu welcher Jahreszeit, es ist immer einen Besuch Wert. Die schöne Aussicht auf das Meer, der schwarzen Strand und die Felsen von Reynisfjara.




Reynisfjara, ein schwarzer Strand, wildes Meer, Basaltsäulen und spitze, hohe Felsen, die aus dem Meer ragen. Ein wunderschöner, sehr gefährlicher Strand. Das Meer ist unberechenbar. Dort ist Vorsicht geboten. Es sind auch schon einige Menschen zu Schaden gekommen.



Die Rückfahrt führt noch zum Gletscher Sölheimajökull. Dieser Gletscher ist eine 11km lange Gletscherzunge vom Hauptgletscher Myrdallsjökull. Man kann,wennn man davor steht sehen, wie das Eis immer mehr weg schmilzt. Sehr beeindruckend. Der Weg dorthin ist gut zu Fuß machbar und lohnt sich wirklich.



Jetzt geht die Fahrt wieder gemütlich zurück nach Reykjavik und lecker essen im Checkpeas.



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